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Auf der Lauer, auf der Mauer…

06:46 Ja. Eigentlich muessen wir noch mal raus mit der Lady. Unmengen von Blasen zieren unser Unterwasserschiff und eigentlich koennen wir so nicht in die Suedsee oder besser gesagt nicht ueber den Aequator.

Natale und mich hat das Seefieber ergriffen. Listen werden gemacht, Telefonate gefuehrt und Proviant gebunkert. Wir wollen weg aus Panama und das eigentlich so schnell wie es nur geht. Grund der Panik: Seefieber und Fernweh. Die Seglergemeinde vor Ort hier ist zwar nett, aber irgendwie reicht es. Da ist ein Horizont, da ist die Insel Malpelo auf dem Weg zu den Galapagos Islands, die dringend auf Tauchbarkeit erforscht werden muss und die Hammerhaifischschulen in die wir uns unbedingt wagen wollen. Natuerlich steht wie immer, dass es schwer verboten ist dort, auf der kolumbianischen Insel, anzulanden. Natuerlich raet jeder davon ab, hat jeder schon was gehoert, von Drogenumschlagplatz und was weiss ich nicht was alles. Manchmal geht mir das ganze Gerede in der Seglergemeinde schrecklich auf den Senkel. Jeder weiss es besser.

In Jose Pobre, der an der Linton Bay auf der Karibikseite von Panama gelegenen Markus Marina soll es eine Schiesserei gegeben haben. Markus soll im Krankenhaus liegen, ein paar Kugeln im Bauch. Seine Freundin hat ein Ohr verloren. Warum, weshalb, weiss natuerlich keiner. Kolumbianische Gaeste waren da und irgendwie kam es wohl zu Meinungsverschiedenheiten. Die Kolumbianer haben wohl durchgegriffen. Jetzt faengt an das ganze Kreise zu ziehen und jedes Mal wenn es weitererzaehlt wird, kommt bestimmt was dazu. Das ist wie die Bildzeitung unter den Seglern. Nun gut. Aber die Segler, die in Jose Pobre liegen oder ihr Boot dort lassen um nach Deutschland zu fahren sind natuerlich nicht so begeistert. Erst Eigner haben schon direkt nach Lintonbay verlegt.

Was machen wir gegen unsere Blasen am Rumpf? Im Moment suchen wir eine Werft, die den Rumpf mit Sand abstrahlt. Drei haben wir gefunden, die sicher das Werk vollbringen sollen. Die erste haben wir gestern besucht, eine Werft fuer Fischereischiffe. Zwei Stunden Busfahrt, umstaendliche Kontrollen der Sicherheitsbehoerden, was macht man nicht alles durch als Segler. Und dann: >>Nein, Sandstrahlen tun wir hier nicht.<< Dass der Tag dann im Arsch war, war klar. Weiter ging es zur naechsten Marina und dort war dann alles kein Problem. Nur wir hatten ein Problem, weil die zwar die Maschinen haben, aber noch nie gestrahlt haben. Hmm. Wer die Wahl hat, hat die Qual und auf eine Antwort der letzten Marina warten wir dann noch in den kommenden Tagen. Alternativ kann man natuerlich die Blasen noch mal alle mit der Hand aufmachen und flicken, aber das haben wir schon zwei mal hinter uns gebracht und besser geworden ist gar nichts. Nach ein paar Monaten geht es wieder los. Nach 15 Jahren ist das ja auch kein Wunder. Die Suedsee ruft, gestern noch haben wir mit der SY DADDELDO gesprochen die derzeit auf den Osterinseln sind. Der 2000 Seemeilentrip, 20 Tage auf See, ab Galapagos steht ganz oben auf unserer Wunschliste, ist aber nur zu machen, wenn wir Ende Februar wegkommen. Das ist eng und deshalb muessen wir Gas geben. Seefieber. Es kommt ganz langsam, faengt im Hinterkopf an, wird staerker und staerker. Toll. So soll es sein.




  • 06:46
  • 07.01.2003
  • 08°56.14'N, 079°33.29'W
  • Balboa Yacht Club/Panama
  • -
  • 28°C
  • N 2
  • -

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