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frohes neues Jahr

18:51 Unsere Einsam-Zweisamkeit haben wir dann am 31.12. verlassen um zu Silvester doch ein bisschen Menschen, Musik und Party um uns zu haben. Hoch am Wind ging es zurueck nach Contadora, der letzte Fisch des Jahres, ein Sierra beisst an, die Sonne scheint schon wieder und alles ist schoen.

Bis auf das seltsame Geraeusch aus der Toilette, hat die Bordfrau doch tatsaechlich die Seeventile offengelassen und Salzwasser plaetschert froehlich in die Bilge. So ein Mist. Nun gut, der geplante Mittagsschlaf faellt aus, Micha wird an Land geschickt, um mit Guenther die Plaene fuer den Abend zu besprechen und ich krieche durchs Boot und schrubbe die Bilge mit Atta und Suesswasser, bis sie glaenzt. War ja eh mal wieder faellig.

Um sieben finden wir und Siggi und Juergen von der Petit Prince uns bei Guenter zum Feiern ein. Die Insel ist klein und trotzdem gibt es viele Moeglichkeiten zu feiern. Das erste Restaurant, das mit Buffet und Liveband lockt, faellt aus. Kein Mensch sitzt auf der 200 Plaetze bietenden Terasse und die Preise sind unvorstellbar, die lokale Matilde hat ihren Laden dichtgemacht und feiert lieber selbst, so dass wir schliesslich in einem Restaurant, das von Osterreichern gefuehrt wird landen. Die beiden haben erst vor zwei Tagen wieder eroeffnet, schnell noch nen Kellner eingestellt und rotieren angesichts des Andrangs. Guenter laesst sich nicht unterkriegen und wirbelt zwischen Theke, Kueche und unserem Tisch hin und her, uebernimmt einfach selbst den Service, so einfach geht das.

Gegen 10 stellt sich langsam die Frage, wo wir denn unseren Sekt, Musik und Feuerwerk herbekommen. Ein kurzer Blick ins Hotel Contadora laesst und ganz schnell wieder fluechten. Bisher dachte ich, so etwas gibt es nur im Film. Menschen mit goldenen Papphuetchen und Federhaeubchen die gebannt einer drittklassigen Buehnenshow zuschauen und voellig aus dem Haeuschen sind. Nix wie weg hier.

Am Nordstrand der Insel stehen all die wirklich teuren Villen, oder besser Anwesen der reichen Panamenos, aus jedem Haus und Garten toent Live-Musik, Fackeln brennen, Buffets sind aufgebaut und viele schicke Menschen gehen ein und aus. Guenter kennt die wichtigsten Menschen der Insel, schliesslich ist er schon lange genug hier und innerhalb weniger Minuten stecken wir legitimiert mitten in der groessten Party, mit Handkuss begruesst vom Gastgeber und mit einem Drink in der Hand.

Die Band spielt Salsa ohne Pause, sogar der Micha schwingt mit mir das Tanzbein, um 12 gibt es Champagner und eins der schoensten Feuerwerke, die ich je gesehen habe. Wir haben uns mit Abstand die beste Feier auf Contadora ausgesucht, und der Micha grinst, als ein komplettes gebratenes Spanferkel nach Mitternacht aufs Bueffet gestellt wird.

Es muss schon ziemlich frueh gewesen sein, oder spaet, als Micha und ich in Champagnerlaune, die Schuhe in der Hand unser Dinghi am Strand wieder ins Wasser gezogen haben.
Guenter hat uns gerutscht, wie versprochen und so brauchten wir heute den ganzen Tag, um zu regenerieren. ;-)




  • 18:51
  • 01.01.2003
  • 08°28.93'N, 079°03.37'W
  • Bayoneta, Islas Perlas
  • 30°C
  • NE 2-3
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