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Paradies

15:48 Wir sind wirklich im Paradies gelandet. Der Regen von heute nacht ist vergessen, die Sonne strahlt vom Himmel, ohne SF-Faktor 30 ist hier nix zu machen.
Die Sicht im Wasser ist auch besser geworden, durch den Sandgrund natuerlich nicht optimal, aber die Schwebeteilchen und Faeden im Wasser sind weg. Vielleicht liegt es auch an der Tide.

Landgang mit Erkundung der Luvseite war heute angesagt, Fotosession am Strand, Muschelnsammeln bis der Strand leer war und das Leben geniessen. Endlich richtig Karibik, wie wir uns das vorgestellt haben!

Vorhin haben wir die Lady an einen anderen Ankerplatz verholt, direkt vor den Ort, wo die einheimischen Fischer wohnen. Hier liegt Marianne, eine hollaendische Einhandseglerin, die hier lebt, mit einem Fischer zusammen ist und das Tauchrevier kennt. Nachher kommen sie bei uns vorbei, damit wir ein paar Tauchgaenge zusammen planen koennen. Denn alleine, ohne Einheimische duerfen wir eben nicht!

Der Tauchkompressor leistet wieder gute Dienste, denn Marianne moechte gern mal wieder tauchen, doch gibt es hier keine Kompressoren!!!

03:14 Ich bin davon wachgeworden wie eine Boee unser Sonnensegel auf dem Vordeck in zwei Teile gerissen hat. Der Regen prasselt auf das Deck, die Luke zu Badezimmer ist auf. Badezimmer morgens um drei Uhr wischen. Auch nett. Verschieden Stimmen sind wachgewordn, die verbreiten, dass dieses Jahr ein >>El Nino<< Jahr werden soll. Das waere ja auch was schoenes. Natale mit kurzem Kleid, etwas Spitze, ich einigermassen rasiert haben wir gestern eine Sondergenehmigung bekommen, die Testigos eine Woche lang zu besuchen, obwohl wir noch nicht in Magarita einklariert haben. Ob es nun die Presseausweise waren oder weibliche Reize bleibt der eigenen Phantasie ueberlassen. Hauptsache die Beamten waren sehr nett und sogar eine Augenzudrueckgenehmigung zum Tauchen in Begleitung mit einem lokalen Fischer, ist dabei ruebergesprungen. Normalerweise darf man maximal drei Tage hierbleiben, Tauchen nur mit Regierungsgenehmigung. Harpunieren komplett verboten. Langusten duerfen noch nicht einmal mit den Augen verfolgt werden und ueberhaupt hatte ich mir Venezuela etwas einfacher vorgestellt. Ist aber nicht so und sie werden wissen warum. Unseren sehr guten Spanischkenntnisse haben gute Dienste geleistet. Ohne diese waeren wir wohl nicht so weit gekommen. Auch fuer die anderen Inseln brauchen wir Genehmigungen. Also Behoerdengaenge auf Magarita. Die Testigos sind wunderschoen. Wir fuehlen uns wie im botanischen Garten. Ein erster Schnorchelgang war allerdings recht entaeuschend. Fadenquallen, ich nenne sie mal so weil ich nicht weiss wie diese Lebewessen heissen, zu Millionen im Wasser, lassen die Sicht auf fuenf Meter absacken. Von kristallklarem Wasser kann nicht die Rede sein. Die Fauna unter Wasser trotzdem in einem erstklassigem Zustand. Unmengen von gesunden Gehirnkorallen zeugen davon, dass es eigentlich nicht immer so sein kann. Die Fischer werden uns spaeter bestimmt mehr verraten.




  • 03:14
  • 30.01.2002
  • 11°21.79'N, 063°07.09'W
  • Testigo Grande/ Venezuela
  • -
  • 24°C
  • 4 NE
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